Orchesterprojekt 2020 - 9. SIT-IN

 

„Der Weg ist das Ziel“

Samstag, 24.10.2020  in der Stadtgalerie Salzburg-Lehen  -  18 Uhr

Franz Schubert: Adagio a. d. Oktett, D 803

Gerhard Hafner: „Il Percorso Musicale“ (UA)

Josephine Lang/instr. Wolfgang Danzmayr:
2 Goethe-Lieder:
„Mignons Klage“
„Lebet wohl, geliebte Bäume“

Apokalyptika: „Path“

Marcia Sacha (Sopran)
Hanami Sakurai (Oboe & Englischhorn)
Ferdinand Steiner (Klarinette)
Gerti Hollweger (Fagott)
Emily Middleton (Horn)
Orchesterprojekt 20

Musikalische Leitung: Wolfgang Danzmayr

Eine gemeinsame Veranstaltung der Stadtgalerie Lehen mit dem Verein Orchesterprojekt, gefördert von den Kulturabteilungen von Stadt und Land Salzburg

F.X. Gruber. Dem Schicksal zum Trotz

Das ELtheater | Alte Schmiede | Hallein brachte das Stück von Andrea Sobieszek zur Uraufführung und erzählte die
Geschichte unter Einbeziehung der Perspektive des alternden Franz Xaver Gruber, als
dieser schon in Hallein als Chorleiter und Organist wirkte und für die Halleiner
Christmette eine eigene Fassung des Liedes geschrieben hatte.
War es Glück? War es Zufall? Hatten Schicksalsgöttinnen die Finger im Spiel? Zwei
jungen Menschen gelingt, trotz widriger Umstände, der gesellschaftliche Aufstieg aus
ihren ärmlichen familiären Verhältnissen. Der eine, ein uneheliches Kind, wird Priester,
der andere, ein Weberkind, steigt zum geschätzten Lehrer und Organisten auf. 1818
kreuzen sich ihre Lebenswege und ein Lied entsteht, das die Menschen bis heute tief
berührt.

Komposition: Jakob Gruchmann, Gerhard Hafner
Regie: Christa Hassfurther, Manuela Widmer Musikalische
Leitung: Ingeborg Weber

Die freudlose Gasse

DARK CITY - Raum8 | 8. Mai Straße 28 | 9020 Klagenfurt- 21. März | 19:00 Neukomposition: Die freudlose Gasse

Nach einem Stummfilm des Regisseurs Georg Wilhelm Pabst. In der von Armut geprägten Melchiorgasse im Wien des Jahres 1921 gibt es neben verarmten Bürgern und Lumpenproletariat nur zwei wohlhabende Menschen: den Fleischer Josef Geiringer und Frau Greifer, die einen Modesalon mit angeschlossenem Nachtklub betreibt. In diesen Nachtklub zieht es die wohlhabenden Bürger Wiens. An den Nachtklub angegliedert ist das Stundenhotel „Merkl“, in dem u.a. Frauen ihren bei Frau Greifer aufgenommenen Kredit mit sexuellen Dienstleistungen abbezahlen. Während sich die einen durch einen Aktienbetrug bereichern, fallen andere dadurch in die Armut. Derweil geschieht ein Mord an der reichen Frau Lia Leid. Am Schluss stellt sich heraus, dass diese Tat aus Eifersucht verübt wurde von der zum Straßenmädchen „Mizzi“ herabgesunkenen Marie. Am Ende des Films tötet Else aus Verzweiflung den Fleischer, da dieser ihr kein Fleisch geben will, und die armen Einwohner der Straße wenden sich gegen die Reichen, nachdem sie Geräusche aus dem Nachtklub hören, und beginnen, mit Steinen zu werfen. Dabei entzündet sich das Gebäude, Else und ihr arbeitsloser Mann sterben in den Flammen, können aber noch das Kind durchs Fenster in die Hände der Frauen draußen reichen und so retten. So wird es zum „Kind der Melchiorgasse“. Hoffnung, aus dieser Gasse jemals herauszukommen, besteht am Ende nur für Grete Rumfort, die von einem amerikanischen Rot-Kreuz-Offizier Aussicht auf ein besseres Leben erhält.

 

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